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To Be Read #7

Die To Be Read-Beiträge sind auf meinem Blog inzwischen Tradition. Dass nun länger keiner kam liegt nicht daran, dass ich nichts mehr auf dem Stapel hätte (im Gegenteil – die nächsten fünf To Be Reads sind schon längst in Planung), sondern daran, dass ich seit einigen Wochen nicht mehr zu Hause bei meinen Büchern bin und die Corona-Zeit bei meinem Freund aussitze. Doch natürlich haben sich auch hier meine Bücher magisch vermehrt, beziehungsweise habe ich dafür gesorgt, auch reichlich Lesefutter mitzunehmen. Hier sind also zehn Bücher, die ich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit bald lesen werde, da meine Auswahl eingeschränkter ist als sonst:

1. Der Professor von Amélie Nothomb

Um den Mindestbestellwert bei einer medimops-Bestellung zu überschreiten, landete Der Professor von Amélie Nothomb in meinem Warenkorb. Von dieser Frau habe ich schon eine ganze Weile nichts mehr gelesen, dabei war sie immer eine meiner „go to“-Autorinnen, da sich ihre Bücher perfekt für zwischendurch eignen: Sie sind kurz(weilig), witzig und etwas skurril. Leichte Lektüre, die dennoch irgendwie einzigartig und besonders ist. In diesem Buch geht es um die Eheleute Hazel, die nach 43 Jahren Ehe beschließen, aufs Land zu ziehen. Doch dann lernen sie ihre dortigen Nachbarn kennen, die ihnen wohl das Leben ganz schön schwer machen. Das könnte gut werden!

2. How to Build a Girl von Caitlin Moran

Manchmal bin ich in der Stimmung für einen leichten und lockeren „Young Adult“-Roman. Genau das erhoffe ich mir von How to Build a Girl, in dem es um die vierzehnjährige Johanna geht, die rebelliert und sich neu erfinden möchte. Schon beim Reinlesen in der Buchhandlung konnte Caitlin Moran mit den ersten wenigen Sätzen meine Aufmerksamkeit wecken. Ein Buch, das sich sehr unterhaltsam ankündigt.

3. Schwimmen von Sina Pousset

Dem vorherigen Buch gegenüber steht wohl Schwimmen, mit einer sehr ernsten und schweren Thematik: dem Tod. Für solche Bücher muss ich in einer sehr speziellen Stimmung sein, doch um diesen Roman bin ich einfach nicht drumherum gekommen – alle haben dazu nur Lobesworte zu vergeben. Ich glaube, dass es mir mit diesem Buch ähnlich gehen wird wie mit Laufen.

4. A History of the World in 21 Women von Jenni Murray

Das hier war ein Geburtstagsgeschenk von meinem Freund, der meine Vorliebe für feministische Bücher kennt und mir etwas schenken wollte, das ich noch nicht auf dem Schirm hatte. Das ist ihm gelungen! Der Titel des Buches ist selbsterklärend und ich freue mich darauf, es mir mit einem heißen Tee gemütlich zu machen und dabei über 21 inspirierende Frauen zu lesen.

5. I’ll Give You the Sun von Jandy Nelson

In diesem Roman geht es um die Zwillinge Jude und Noah, über die Liebe, und das ist auch schon alles, was ich darüber weiß. Ich erhoffe mir von I’ll Give You the Sun eine Geschichte, in die man richtig eintauchen kann, die einen in eine andere Realität entführt und große Emotionen empfinden lässt. Ich habe schon sehr viel Gutes darüber gehört!

6. Modern Love von Daniel Jones

Ich liebe die Liebe. Es fasziniert mich, wie Beziehungen entstehen, wie sich Menschen einander annähern und wie sich die Dynamik zwischen zwei Personen entwickelt und einspielt. Modern Love ist eine Sammlung von Essays über die Liebe, die seit 2004 in der New York Times veröffentlicht wurden. Klingt nach einem perfekten Buch für zwischendurch.

7. Fake von Frank Rudkoffsky

Sophia und Jan werden ungeplant Eltern. Hin- und hergerissen zwischen dem Drang, Karriere zu machen und sich plötzlich um ein Kind sorgen zu müssen, finden beide einen Rückzugsort – in der Anonymität des Internets. Fake klingt nach einem spannenden Buch am Puls unserer Zeit.

8. Trainwreck von Sady Doyle

Britney Spears, Miley Cyrus, Whitney Houston – sie alle wurden an mindestens einem Punkt ihrer Karriere als trainwreck beschimpft. In diesem Buch geht es um diesen Begriff unter einem feministischen Aspekt. Die wunderbare Lotte hat von diesem Buch geschwärmt und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es auch enorm bereichernd finden werde.

9. On Writing von Stephen King

Okay, zugegeben: eigentlich gehört das Buch meinem Freund. Stephen Kings Memoir On Writing habe ich ihm vor Jahren geschenkt, als wir beide in unserer Freizeit viel geschrieben haben. Er war begeistert von dem Buch, aber ich habe mich noch nicht dazu durchgerungen, es auch zu lesen – vielleicht wegen des Gefühls, das neue Wissen gleich umsetzen zu wollen. Ich bin aber sehr gespannt auf Stephen Kings Weisheiten und glaube, dass ich daraus viel mitnehmen werde. (Hier könnt ihr nachlesen, was mein Freund über dieses Buch zu sagen hatte!)

10. Die Zeuginnen von Margaret Atwood*

Dieses Uni-Semester besuche ich ein sehr spannendes Seminar zu weiblichen Zukunftsvisionen und Dystopien, mit einem Schwerpunkt auf Margaret Atwoods Der Report der Magd. Die Fortsetzung Die Zeuginnen hat mir der Berlin Verlag letztes Jahr direkt zur Veröffentlichung zugeschickt. Jetzt ist endlich der Zeitpunkt dafür gekommen, nachdem es zugegebenermaßen viel zu lange ungelesen im Regal stand. Die Handlung spielt diesmal fünfzehn Jahre später und wird aus drei Perspektiven erzählt. Ich habe schon sehr viele kontroverse Meinungen zu diesem Buch gehört und bin gespannt, wo ich mich auf dieser Skala wiederfinden werde!

Hier geht’s zum Beitrag To Be Read #6.

*Bei den gekennzeichneten Büchern handelt es sich um Rezensionsexemplare.

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