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Monatsrückblick Oktober 2021

Was für ein Monat. Ein Monat, in dem ich ausnahmsweise keine Bücher fotografieren und mit der Welt teilen kann. Das liegt zum einen daran, dass ich kaum Zeit zum Lesen hatte. Zum anderen war ich in den letzten Wochen besonders entscheidungsunfreudig hinsichtlich meiner Lektüre, habe in vieles reingelesen und mich letztlich auf nichts länger einlassen können.

Statt zu lesen habe ich also: Anfang des Monats die Prüfung zum zertifizierten Scrum Master bestanden, meine Familie in Warschau besucht und eine Woche von dort aus gearbeitet, zurück in Deutschland einen Familiengeburtstag auf dem Dorf gefeiert, mal wieder Buchmesseluft geschnuppert, viel gearbeitet und den ersten Entwurf meiner Masterarbeit zu Ende geschrieben. Bis auf ein paar Ergänzungen, die ich erst etwas später machen kann und die finale Überarbeitung sieht mein Alltag in nächster Zeit also endlich wieder ein bisschen entspannter aus. Licht am Ende des Tunnels! Noch kann ich es kaum glauben.

Ein kleines Highlight war für mich außerdem, dass mein Buchtipp zu Alef in der neuen Ausgabe des Buchjournals veröffentlicht wurde. Alles in allem ein intensiver Monat, auf den ein hoffentlich etwas ruhigerer November folgt.

Gelesene Bücher: 2

Hinzugekommene Bücher: 2

Löwenherzen von Gesa Neitzel (Hörbuch)

Wie schon im Monatsrückblick Juli erwähnt, habe ich einen Bezug zu Gesa Neitzel und war somit auch an ihrem neuesten Buch, Löwenherzen, interessiert. Ich mag ihren Schreibstil, die Einblicke in ihre Gedankenwelt und Erlebnisse, auch wenn mich die Beschreibungen ihrer Reisen durch Afrika nicht immer komplett abholen. Ihre Bücher sind ein Beispiel dafür, dass ich manchmal das Hörbuch dem Printbuch vorziehe: Die Autorin spricht es selbst, es ist kurzweilig und perfekt, um es nebenbei zu hören. Thematisch interessieren mich ihre Bücher aber doch zu wenig, um sie als Printexemplare zu besitzen und zu lesen.

Frau Shibatas geniale Idee von Emi Yagi (Hörbuch)

Schon die Prämisse scheint mir schlichtweg genial: Frau Shibata arbeitet in einer Firma, wird von allen rumgeschubst und bekommt die Aufgaben ab, die sonst niemand übernehmen will. Eines Tages hat sie eine Idee: Sie gibt vor, schwanger zu sein. Ich konnte mich gar nicht losreißen von dieser Geschichte, wollte unbedingt wissen, bis wohin die Protagonistin ihr Spiel treibt, wie das Ganze endet. Gleichzeitig ist Frau Shibatas geniale Idee zutiefst feministisch und gesellschaftskritisch, hinterfragt das Bild der Frau in unserer Gesellschaft und ist schlagfertig und bissig geschrieben. Große Empfehlung!


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