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Was ich in 23 Jahren über mich und das Leben gelernt habe

Gestern hatte ich Geburtstag und bin 23 Jahre alt geworden. Wow. Hätte mich jemand vor zehn Jahren gefragt, wie es sein würde, als 23-jährige durch die Welt zu laufen, wären mir vermutlich nur die Worte „sehr erwachsen“ in den Sinn gekommen.

Da ich zu Anlässen, an denen ich merke, wie die Zeit vergeht, immer ein bisschen sentimental werde, möchte ich die Gelegenheit ein bisschen nutzen, um zu teilen, was ich in den letzten dreiundzwanzig Jahren über mich selbst und das Leben gelernt habe. Here it goes:

  1. Es ist nicht uncool, von etwas begeistert zu sein.
  2. Es ist nicht wichtig, „cool“ zu sein.
  3. Tofu sollte man immer erst einfrieren, das Wasser ausdrücken und dann marinieren (am besten mit Sojasoße, Ahornsirup, Knoblauch, Ingwer und Orangensaft), damit es nach etwas schmeckt.
  4. Einen Partner zu haben, der dich regelmäßig zum Lachen bringt, ist Gold wert.
  5. Joggen gehen ist nicht so doof, wie ich immer dachte.
  6. Die beste Knoblauchpresse der Welt gibt es bei IKEA.
  7. Teurere Strumpfhosen halten genauso lang (bzw. kurz) wie günstige.
  8. Ich muss mich beruflich mit belletristischer Literatur und Sprache beschäftigen. Anders kann ich mir mein Leben nicht vorstellen.
  9. Reisen ist mir nicht mehr so wichtig wie früher. Lieber seltener und kürzer unterwegs sein und dafür unter besseren Umständen, als überall im günstigsten Hostel zu schlafen.
  10. Ich gehe nicht gerne feiern und das wird sich auch nicht ändern.
  11. Bars hingegen können mit den richtigen Menschen sehr, sehr schön sein.
  12. Das leckerste Popcorn gibt es in polnischen Kinos.
  13. Ich werde nicht mehr so schlank sein wie mit 17 und das ist okay.
  14. Meditation ist wahnsinnig hilfreich für das psychische Wohlbefinden.
  15. Ich liebe es, zu kochen. Backen eher weniger.
  16. Mit manchen Menschen passt es einfach nicht. Das ist in Ordnung und niemand ist schuld.
  17. Ich wohne zurzeit in meiner 14. Wohnung und hoffe, mich bald irgendwo niederzulassen, wo ich mir vorstellen kann, sehr lange zu bleiben. Umzüge hatte ich schon genug.
  18. Ich liebe Berlin und fühle mich hier wahnsinnig lebendig.
  19. Ehrliche Kommunikation ist das Fundament jeder menschlichen Beziehung. Ist es kompliziert, ist es nicht das Richtige.
  20. Es ist wichtig, mit jemandem sein Leben zu teilen, der ähnliche Vorstellungen von Zeitvertreib hat und ein ähnliches „Tempo“.
  21. Stufige Haarschnitte stehen mir nicht.
  22. Ich bin zwar introvertiert und liebe es, alleine zu sein, kann aber inzwischen auch ganz gut auf Menschen zugehen und Kontakte knüpfen.
  23. Alle Jahre, die nach dem Abitur kamen, waren die besten meines Lebens.


Was ist das wichtigste, das du zuletzt in deinem Leben gelernt hast?

One Comment on “Was ich in 23 Jahren über mich und das Leben gelernt habe

Miss Bookiverse
November 26, 2019 um 1:04 pm

Danke für den Tofu-Tipp, das klingt sehr lecker 😀
Das mit dem Joggen habe ich genau andersherum gelernt: Ist genauso doof wie ich immer dachte xD
Und das mit der Meditation und dem auf-Menschen-Zugehen habe ich tatsächlich auch in den letzten Jahren gelernt, da bist du glücklicherweise etwas früher dran als ich ;D

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